Sixtens fernöstlicher Lehrling

Hiroyuki Tokutomi hat in den 70er Jahren bei Sixten Ivarsson das Handwerk gelernt. Heute lebt er nahe Tokio und schnitzt jährlich etwa 120 Pfeifen - für eine relativ kleine, aber begeisterte Käuferschar in seiner japanischen Heimat und den USA. Preislich liegt er etwa gleichauf mit Bang

Meine einzige physische Erfahrung mit einer Tokutomi besteht im Besitz der hier abgebildeten Pfeife, einer Blowfish-Variante im Liliputaner-Format (etwa Dunhill Gruppe 2). Sie gehört zu den Pfeifen, die das Wort 'Unikat' zu seiner eigentlichen Bedeutung zurückführen. Die eigentlich recht robuste Renommierform wurde durch filigrane, fast zierliche Akzente abgeändert - und somit für die geringe Größe der Pipe (neu) erschlossen. Leider ist dies auf dem Foto kaum zu erkennen - das Ergebnis ist aber frappierend einleuchtend. Wenn Tokutomi immer so arbeitet, steht ihm Weltruhm zu.


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© 2004 und ViSdP Martin Farrent