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Tief gestrahlt
Die Sandstrahlarbeiten des Amerikaners Brian Ruthenberg kommen nahe an die Legende J.T. Cooke heran - und bleiben mit derzeit weniger als $300 deutlich erschwinglicher (März 2004). Formensprachlich ist er nicht so vielseitig wie manche Kollegen, hat aber durchaus eine eigene, leicht minimalistische Haltung zu den klassischen Shapes gefunden. Vage erinnert sie an Roush - jedoch eher in der Philosophie als in der Gestaltung. Roushs Linien sind weicher als die von Ruthenberg. Rauchtechnisch wird Brian Ruthenberg allerorten höchstes Lob zuteil: trocken, mühelos und 'mellow'. Dass er mit diesen kurz umrissenen Vorzügen in die Oberliga der Amerikaner aufgestiegen ist, erscheint mir durchaus gerechtfertigt. Noch fehlt ihm die Berühmtheit zum echten Highgrader, vor allem international. Bei zunehmendem Bewusstsein europäischer Liebhaber für den Reiz der (anspruchsvollen) rauhen Oberfläche könnte sich dies jedoch ändern. Dass seine glatten Pfeifen dabei eine große Rolle spielen werden, kann bezweifelt werden. Hier kommt meines Erachtens der Nachteil leichter Fantasielosigkeit deutlicher zum Tragen als bei den Gestrahlten. |
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© 2004 und ViSdP Martin Farrent |