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Selten zu sehen - Rover
Art
Wörter wie 'übersehen' und 'unterbewertet' verkommen leicht ins Inflationäre, wenn es um italienische Handmades geht. Mit doppeltem Bedauern muss ich sie dennoch für die Pfeifen von Dorelio und Damiano Rovera (Vater und Sohn) beanspruchen. Ihre Rover Arts sind eine Schwestermarke Ardors und gehören eindeutig zu den fantasievollsten Italienerinnen auf dem Markt - ob sie geschwungen daher kommen wie die abgebildete oder eigenwillig facettierte 'Statements' abgeben - eigentlich die typischere Erscheinung dieser Marke. 500 bis 800 Stück im Jahr produzieren die Roveras zu Preisen ab etwa 130 Euro. In dieser Einstiegsklasse bekommen die Pfeifen übrigens eine hinreißende Oberflächenbehandlung, offenbar eine Mischung aus Strahl- und Rustizierarbeit. Das ausdrucksstarke Ergebnis lässt eine Orientierung am amerikanischen Markt vermuten - allein: dort sind Rovers so wenig bekannt wie in Europa. Leichte Nachlässigkeiten im Finish scheinen die Hersteller in jüngster Zeit hinter sich gelassen zu haben. Allerdings stellt sich auch bei Rover die 'gesamtitalienische' Frage, was gegen eine gelegentliche Kontrastbeizung spräche. |
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