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Aus der Mastro-Schule:
Rinaldo
Eine weitere Vertreterin der starken italienischen Mittelklasse ist die Marke Rinaldo, bei Pesaro von den Brüdern Elio und Guido Rinaldo betrieben. Schon als Teenager lernten sie Anfang der 70er Jahre bei Mastro de Paja das Handwerk, und noch heute zeigen sie gelegentlich einen 'Mastro-mäßigen' Hang zur Verschnörkelung der Mundstücke - von mir nicht wirklich geschätzt (wenngleich das meine einzige Beschwerde ist). Äußerst attraktiv sind die Einstiegspreise, vor allem beim Kauf von italienischen Händlern. In Amerika ist der Ruf dieser Marke gefestigter als hierzulande. Dort gelten Rinaldos als handwerklich einwandfreie Pipen für den gehobenen Alltagseinsatz. Klare, nicht sonderlich gewagte Formen zeichnen die Pfeifen aus. In Italien nicht selten, aber immer wieder erwähnenswert, ist aber auch die hohe Qualität der gestrahlten und rustizierten Exemplare. Das führt dazu, dass sich Liebhaber der rauen Oberfläche nur wenig um das Grading scheren. Sie sehen in den erschwinglicheren Exemplaren ohnehin die charaktervolleren Pfeifen. |
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