![]() Peterson, Dublin ![]() Eine Chacom |
Dumpfer Wandel in
Frankreich und Irland
Dass die nebenstehende Spigot eine Peterson ist, vermögen junge Sammler schwer zu glauben. Insbesondere der feine, fast schon 'Barbi-eske' Biss und die hochwertige Silberarbeit zeugen von einer besseren Epoche im Pfeifenverständnis der Iren. Leider lässt sich das Stück aufgrund undeutlicher Hallmarks nicht genau datieren. Ich schätze die Pipe auf 30 bis 40 Jahre, vielleicht sogar mehr. Der mancherorts ruinierte Ruf der Marke ist vor allem anhand der Kontraste solcher Stücke zu den heutigen Produkten zu sehen. Moderne Petersons bieten in den preiswerten Qualitäten aber weiterhin ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Frustrierend ist nur, dass sich die exklusiveren Serien qualitativ nicht wirklich von den erschwinglichen abzusetzen scheinen. Dass auch Chacom weniger neue Ideen als Rückbesinnung bräuchte, lässt die abgebildete Prince mit grandioser Latakia-Affinität erkennen. Eine kittfreie, teils erstklassig gemaserte Pfeife in einwandfreier Verarbeitungsqualität. Warum sich die einst angesehene französische Firma auf Spielereien verlegt hat, ist nicht nur mir schleierhaft. |
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