Eine schlichtere Mastro.

 
 

Ser Jacopo in gehobener Qualität.

Große Bandbreite

Mastro de Paja und Ser Jacopo sind die Highlights im Sortiment vieler deutscher Händler - und entsprechend auch die Stars mancher hiesigen Sammlung. Neben der verwobenen Historie beider Marken ist dies ein guter Grund, sie hier gemeinsam zu behandeln.

Die Bandbreite beider Manufaktur-Marken ist preislich und qualitativ beeindruckend, reicht von besseren Wühlkörben bis in die Highgrade-Zone. Man hat den Eindruck, dass kein Kundensegment verfehlt werden soll.

Persönlich ist mir Mastro oft zu verschnörkelt - Ser Jac gelegentlich auch, aber vielfach nicht so penetrant. Mastro strebt auch häufig nach einem Nostalgie-Look, während Ser Jacopo mitunter die Moderne streift. In den Spitzenqualitäten bringen beide Firmen Pfeifen mit geradezu fantastischer Maserung hervor. Doch für den exklusiven Anspruch finde ich das Design dieser teuren Stücke zuweilen klischeehaft - und dann beinahe unverschämt.

Gute Marken sind's, preiswürdig aber eigentlich nur im erschwinglichen Bereich. Ab 300 Euro wird ihnen die Luft im Grunde zu dünn, doch scheinen sie's nicht zu merken.

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© 2003 und ViSdP Martin Farrent