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Wolkenmacher
Pfeifen wie Wolken, leichtgewichtig und unwiederholbar... so beschreibt Maurizio Tombari seine Le Nuvoles. Dabei wiederholen sich die Formen eigentlich ziemlich regelmäßig. Übel nimmt man ihm das jedoch nicht; denn gleich ein ganzes Arsenal eigenständiger Shapes hat der ehemalige Lohn-Carver (Mastro, Ser Jacopo) Tombari im Vorlagenheft. Sie alle tragen - wie es der Sammler gern hat - eine unverkennbare Handschrift... und das ist wörtlich gemeint. Denn natürlich wie aus einer Feder geflossen erscheinen die Pfeifendesigns Maurizios und seiner Frau Stefania. Und in der Ausführung schafft er es sogar, das Acryl der Mundstücke vergessen zu lassen. Als Manko nennen manche die nicht gerade kontrastfreudige Beizung. Mir persönlich gefällt diese bei den Le Nuvoles eher gut, wenngleich ich sie anderswo oft meide. Gegen eine größere Sammlung dieser Pfeifen spricht allenfalls die etwas einschränkende Angewohnheit Tombaris, fast alle Köpfe mit 19mm zu bohren. Leider eignen sich seine Wolkenwerke daher nicht für jeden Zweck. Das ist ihr größter Fehler, wenn man so will. |
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© 2003 und ViSdP Martin Farrent |