Huml fürs Herrenzimmer

Da ich alles, was ich über den Österreicher Karl Huml weiß, den Seiten Heiko Jahrs entnommen habe, zitiere ich diesen hier gleich wörtlich zu den Fakten: " Seit etwa 10 Jahren macht er Pfeifen aus korsischem Bruyere, das er eigenhändig vor Ort aussucht... Je nach Maserung kosten seine Stücke neu zwischen 100,00 (komplett rustizierte Pfeifen) und 1000,00 Euro (feinstes Straight Grain), wobei er seine Werke allerdings nicht gradet. " (Siehe: www.pfeifenantiquariat.de )

Ergänzend nun meine Meinung: Abgebildet ist eine erstaunlich leichte Pfeife mit dünnem Biss und guter Maserung, aus dem der Bulldog Golden Flake bei vernünftiger Rauchdauer hervorragend schmeckt. Persönliche Minuspunkte erteile ich hingegen der Form - Tradition vermengt sich hier mit einer freundlichen Spießigkeit, die mich an die 70er Jahre erinnert (jawohl - nicht alle waren damals Hippies). Daraus entsteht naturgemäß keine wirklich neue, interessante Rhodesian-Variante, sondern ein braves Stück Bürgertum. Insgesamt also eher eine Pfeife fürs Herrenzimmer. Aber zugegeben: Manchmal darf's genau dieses sein.


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