Pioniergeist

Pfeifenveteran Gert Holbek (geb. 1928) trat 1953 in die Dienste von Poul Rasmussen, um sich rund ein Jahr später mit einem Ausstoß von etwa 200 Pfeifen jährlich selbständig zu machen. Seine Stücke wurden über Pibe Dan verkauft und vor allem in Japan hoch geschätzt. Breite Anerkennung in Europa und den USA folgte ironischerweise erst, als Holbek seine Vollzeitkarriere beendet hatte.

Möglicherweise hängt diese neue Blüte mit dem 60er-Jahre-Nimbus auch der späteren Holbeks zusammen. Ungerauchte Pfeifen sind jedenfalls höchst begehrt, selten und recht teuer. Für das Geld erhält man aber eine äußerst maserungssensible Pipe mit herausragender Verarbeitung. Eine Holbek ist Liebhabern der dänischen Pfeife allemal zu empfehlen - zumal der Geist der Pionierzeit hier so spürbar weht.


Zurück...

© 2004 und ViSdP Martin Farrent