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Klassiker:
Garbe
Die Pfeifen von Ingo Garbe üben sich meist in Klassik - ist das nun Understatement eines Großmeisters oder beschränkte Fantasie? Mancherorts wird der Wahldäne Garbe in einem Atemzug mit ultra-preisigen Machern wie Chonowitsch und Ivarsson genannt, und auch seine eigenen Preise sind nicht ungewürzt: Ab sehr viel Geld gibt es die Grundausstattung. Maserung kostet extra. Das führt allerdings auch dazu, dass nicht jeder sein Erspartes für eine solche Pfeife hergeben mag, zumal Garbe-Design erst auf dem zweiten Blick ins Auge sticht. Vorrangig gilt Ingo Garbe als ein Mann des Innenlebens und der perfekten Raucheigenschaften. Dennoch ist seine Formensprache unverkennbar - wenngleich subtil. Ein fast ständiges Element ist die elegante Überbetonung des Kopfes, der dadurch quasi 'Hamsterbacken' bekommt. Das klingt zwar eher hässlich, wirkt aber gediegen. Gewöhnungsbedürftige Extravaganzen sucht man sowieso bei Garbe vergebens. Dafür schmeicheln seine Pfeifen auf einzigartige Weise die Hand. Ein Carver für alle Sinne. |
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