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Pfeifenschau 2004 an der Nordsee

Die Idee hängt schon lange im Raum: eine deutsche, vielleicht sogar eine europäische Pfeifenshow à la Chicago (naja, möglicherweise ein bisschen kleiner). Piepenhoeker Rolf Osterndorff sitzt schon in den Startlöchern, eine solche in Cuxhaven zu veranstalten. Doch auch andere Händler haben an einem Projekt dieser Art Interesse bekundet.

 
 

Rolf Osterndorff in Chicago
mit Anne-Julie

Der Piepenhoeker selbst begrüßt jede Hilfe: "Ich brauche Leute, die zupacken. Ich brauche Leute, die Tische bestellen. Außerdem müssen wir die Sache irgendwann auch bei denjenigen Pfeifenrauchern bekannt machen, die sich nicht im Internet informieren. Allein kann man sowas nicht auf die Beine stellen."

"Ein Einzelner ist damit überfordert," kommentiert auch einer der Abwägenden. "Du brauchst jemanden, der die Logistik macht, einen für die Verhandlungen mit Behörden und so weiter. Du musst dich um das Finanzielle kümmern, und schließlich brauchst du Leute mit den richtigen Kontakten im Ausland, um die internationalen Stars anzulocken."

Für letztere Rolle des Gesamtmoderators ist Rolf Osterndorff sicherlich die offenkundige Wahl. "Das kann keiner besser," sagt Heiko Jahr vom Pfeifenantiquariat in Leipzig. "Mit einigen Jahrzehnten 'Kosmopolitik' auf dem Buckel - sowohl als Schiffskapitän als auch im Pfeifenhandel - hat Rolf die meisten Chancen, eine solche Veranstaltung mit einigen internationalen Highlights anzureichern."

Der bekannte belgische Sammler Erwin Van Hove gibt allerdings zu bedenken, dass sich die Organisatoren nicht zu sehr in Unkosten stürzen sollten: "Außerhalb Deutschlands, Dänemarks und Italiens ist die europäische Szene nicht gerade riesig. Die Besucherzahl wird wohl nicht mit einem Stones-Konzert konkurrieren."

Na, das verspricht ja auch keiner. Aber ein Anfang soll es sein.

 
 

(20. Oktober 2003)

     

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© 2003 und ViSdP: Martin Farrent