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Kurz gemeldet...Lauter hoffnungsvolle Nachrichten: Mehr Pfeifentabak wurde verkauft, Rolf Osterndorff verbucht eine volle Halle für seine Pipe Show, und mehr amerikanische Pipen sollen nach Europa gelangen... |
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Im Gegensatz zum jahrelangen Trend hat der Verkauf von Pfeifentabak in Deutschland im Jahre 2003 mengenmäßig zugenommen - um 2,7 Prozent auf 870 Tonnen. Zuletzt hatte es eine leichte Zunahme zwar erst 2001 gegeben (1,7 Prozent), doch dazwischen lag das Jahr 2002 mit einem Minus von 8,4 Prozent. Quelle für diese Angaben ist das Statistische Bundesamt, das allerdings noch für 1995 eine verkaufte Menge von 1096 Tonnen vermeldet hatte. Die Hoffnung mancher Pfeifenraucher, dass die höheren Zigarettenpreise die Attraktivität der Pipe steigern könnten, gehen nur sehr zäh auf. Der Umstieg erfolgt vor allem auf Drehtabak (20,2 Prozent mehr Feinschnitt wurden 2003 verkauft). Auch finanziell sind die Pfeifenraucher weit davon entfernt, eine lobbyverdächtige Größe zu bilden: Im vergangenen Jahr wurden Tabakwaren im Wert von 23,2 Milliarden Euro versteuert, wovon nur 91 Millionen auf die Pfeifen-Blends entfielen. Immerhin hatte aber keiner mit der Steigerung gerechnet. Piepenhoeker Rolf Osterndorff hat die Ausstellerliste für seine Europäische Pipe & Tobacco Show im August weitgehend komplett - allerdings noch nicht vollständig veröffentlicht. Rolf geht weiterhin davon aus, dass 60 bis 80 Tische in der Cuxhavener Kurparkhalle besetzt sein werden. Seiner Website zufolge werden sich einige große Namen aus Europa einfinden, dazu auch manche Newcomer und der eine oder andere Gast aus Übersee (auch Neuseeland). Der vor knapp zwei Jahren nach Frankreich ausgewanderte US-Carver Trever Talbert ist mit dem Absatz seiner Pfeifen in der EU zufrieden. Der Pfeifenbox erklärte er, der Verkauf in Europa habe zwar sehr langsam begonnen, jedoch stetig zugenommen. "Eigentlich bin ich mit dieser Form der Promotion' gut zufrieden," fügte er hinzu: "Gute Mund-zu-Mund-Propaganda und gute Produkte, die allmählich mehr und mehr Käufer gewinnen. In den USA ist es deutlich anders. Da werden neue Namen oft heiß gehandelt, so dass ein Jahr lang jeder ihre Pfeifen kaufen will, - bis der nächste heiße Name auftaucht und das Geschäft völlig verkümmert." Anfang kommender Woche berichtet die Pfeifenbox über eine Aktion, die auch andere amerikanische Pfeifenmacher in Europa bekannter machen will - übrigens per Preissenkung... |
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(31. Januar 2004) |
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© 2004 und ViSdP: Martin Farrent