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Diskrepanz
Der Sizilianer Salvatore Amorelli war Goldschmied, bevor er in den 80er Jahren seine ersten Pfeifen produzierte. Inzwischen erzielen seine oft recht auffälligen Unikate beachtliche Preise und werden zu den (wenigen) echten italienischen Highgrades gezählt. Ich muss gestehen, dass mir der Zugang zu diesen höherpreisigen 'Fantasy-Amorellis' oftmals schwer fällt. Etwas orientierungslos und angestrengt erscheint mir hier das Streben nach künstlerischem Wert - manche Stücke wirken dabei regelrecht praxisfremd, und in der Gesamtschau erkenne ich nur mit Mühe eine durchgehende Sprache. Es ist eine merkwürdige Diskrepanz zwischen diesen 'Aliens' und den klassischeren Stücken aus gleichem Hause. Preislich meist im mittleren Segment angesiedelt, zeichnen sich die weniger exzentrischen Amorellis (Bild) durch exzellente Verarbeitungsqualität und hohen Rauchkomfort aus. Klare Linien und diskrete Eleganz stellen dabei eine erfrischende Absage an den italienischen Barock dar - schnörkellos schick. |
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© 2004 und ViSdP Martin Farrent |